Nach ueber 7 Wochen lebe ich meinen Traum hier in Afrika weiter und geniesse noch immer jede Minute die ich auf diesem atemberaubenden Kontinent verbringen kann. Auch nach 7 Wochen ist noch kein Altag eingekehrt und jeder Tag ist noch immer aufs neue mit vielen kleinen Wundern bestueckt. Doch wenn ich ganz ehrlich bin fehlt mir langsam der westliche Luxus doch ein bisschen. Vielleicht doch mal eine warme dusche oder nur mal Schnitzel Pommes? Vielleicht mal einen Tag ohne Moskitos und Floehe verbringen? Vielleicht wiedermal mit sauberen Fuessen ins Bett? Oder mal wieder ohne aufs Wasser zu achten laenger als 5 min. duschen? Oder eine Mama zu Hause haben die einen verwohent ;-) Auch wenn ich mich sehr auf all diese kleinen Dinge freue weiss ich dass der Abschied von meinem neuen Leben sehr schmerzhaft sein wird. Ich habe hier so viele Freundschaften aufgebaut und viele nette Menschen kennengelernt.
An dieser Stelle natuerlich auch special Thanks an die vielen Mutmacher, E-Mails, GLueckwuensche, Ich-denk-an-dich-Messages die ich bekomme. Schoenes Gefuehl zu wissen dass man doch noch nicht ganz ab der Welt ist ;-) Freut mich auch zu hoeren dass mein Blog auf der ganzen Welt fuer so grosses Interesse sorgt! An dieser Stelle auch Greetings nach America, Canada, Finnland, Austria, Australia, Germany, Tunisia ( Habibi i'm looking forward to september! ) und nicht zu vergessen sweet home switzerland!
<Gib jedem Tag die Chance den schoensten deines Lebens zu werden! - Ghanaische Weisheit -
flower85 - 11. Aug, 18:09
Heute war mein letzter Tag im Projekt und der Abschied von den Kindern war echt traurig und hart. Ich haette nie gedacht dass mir die Kinder in so kurzer Zeit so ans Herz wachsen koennten. Diese leuchtenden Kinderaugen und dieses Lachen, das aus tiefstem Herzen kommt, werde ich nie wider in meinem Leben vergessen. In solchen Momenten weiss man wider wofuer es sich zu leben lohnt!
erfreue dich jeden Tag an dem was du hast, und aergere dich nicht ueber das was du nicht hast! -Ghanaische Weisheit-
flower85 - 11. Aug, 18:03
Nach kurzer Besprechung und einem kleinen Zwischenfall ( Bin dummerweise ueber meine eigenen Fuesse gestolpert und habe nun eine klaffende, eitrige Wunde am Bein ) entschlossen wir uns den Rueckweg nach Accra anzutreten. Da am Sonntag im ganzen Dorf ein kirchliches Fest war, waren die Trotroverbindungen ziemlich schlecht und wir warteten zuerst mal 3 Stunden am Strassenrand. Dann beschlossen wir 3 Packbagers Autostopp zu machen und siehe da es dauerte nicht mal 10 Min. bis uns ein aelterer Ghanaer auf seinem Van mitnahm bis nach Ho. Von Ho erwischten wir dann das Trotro das uns dann am spaeteren Nachmittag wider in Accra ablieferte.
FAZIT: Es war ein echt cooler Trip, ich habe viele nette Leute und viele schoene Erfahrungen gemacht. Doch mein Abenteuer ist noch nicht zu Ende, bereits am naechsten Samstag gehts weiter in den Mole Nationalpark wo ich hoffentlich ganz viele Elefanten sehen werde!
flower85 - 11. Aug, 17:55
Am Samstag brachen wir auf nach Fume. Fume ist ein kleines Dorf das ca. 30 min. entfernt von Hohoe liegt. Nach einem Fussmarsch von ca. einer stunde ueber Stock und Stein kamen wir auf einer Hoehe von ca. 900 m. ue. M. auf Ghanas hoechstem Berg an und uebernachteten da in der Holiday Mountain Lodge. Es war ein traumhafter Ausblick, ueberall nur Berge. Fast wie in der schoenen Schweiz! ;-) Und das allerbeste: Scheinbar gibts auf 900 Metern keine Moskitos!!!
flower85 - 11. Aug, 17:49
Am Freitag machten wir uns auf die Wli Wasserfaelle zu besichtigen. Die Wli Wasserfaelle sind die groessten und schoensten Wasserfaelle Ghanas und liegen im Gebierge an der Grenze zu Togo. Nach einer ca. 1 stuendigen Wanderung durch die Regenwaelder war ich endlich da. Und es lohnte sich echt! Doch leider meinten es die Wettergoetter Ghanas erneut nicht gut mit uns und sie wollten die Regenzeit nochmals mit einem riesigen Unwetter ausklingen lassen. Uns blieb nichts anderes uebrig als bei starkem Gewitter mit Schlambad etc. den Heimweg anzutretreten. Auch wenn es in Ghana nur kalte Duschen gibt, war ich echt froh endlich drunter zu stehen! ;-)
flower85 - 11. Aug, 17:42
Am Donnerstag Morgen brachen wir auf und machten uns auf den Weg Richtung Hohoe. Hohoe ist die groesste Stadt der Voltaregion und liegt schon sehr nahe an der Grenze zu Togo. Leider meinten es die Wettergoetter nicht gut mit uns und es regnete den ganzen Nachmittag in stroemen, so dass wir nichts mehr besichtigen konnten und einen relaxten Nachmittag in unserem Hotel verbrachten.
flower85 - 11. Aug, 17:38
Nachdem wir am Vorabend noch 2 Hollaender kennengelernt haben, brachen wir am spaeteren Vormittag zu fuenft auf um den Staudamm zu besichtigen. Die Besichtigung des Staudammes ist sehr eindruecklich und hat sich echt gelohnt. Nach einer gemuetlichen Bootsfahrt auf dem Volta brachen wir am spaeteren Nachmittag nach Ho auf.
Ho nennt man das Tor zur Voltaregion. Es ist zwar nur ein kleines Staedtchen das mer als Zwischenstation diehnt, dafuer gab es da leckeres FUFU ( Ghanaisches Landesgericht ). ...
flower85 - 11. Aug, 17:31
Am Dienstagmorgen starteten wir zu dritt mit dem Trotro richtung Akosombo. Akosombo befindet sich am Voltastaudamm, der laut den Einheimischen der groesste Staudamm der Welt sein soll. Am Nachmittag in Akosombo angekommen besichtigten wir den Yachthafen von Akosombo. Nach einem gemuetlichen Abendessen im Yachtclub zogen wir uns ins Hotel zurueck um am naechsten Tag fit fuer die besichtigung des Staudammes zu sein...
flower85 - 11. Aug, 17:26